Mit dem neuen KI-Agenten von Tellent erhalten Personalverantwortliche, Recruiting-Teams und Gründer:innen sofortige Antworten auf Recruiting- und Analytics-bezogene Fragen in natürlicher Sprache auf Basis ihrer eigenen Personaldaten - die Entscheidung über daraus resultierende Handlungsempfehlungen bleibt jedoch immer beim Menschen.
München, 29 September 2026: Tellent, die Plattform für bessere Personalentscheidungen, die bereits mehr als 7.000 Organisationen weltweit unterstützt, stellt heute die nächste Stufe von Tellent Intelligence vor: Aus dem bisherigen KI-Assistenten wird ein KI-Agent. Dieser ist direkt in die Plattform integriert und bündelt zwei speziell entwickelte Fähigkeiten für Recruiting und People Analytics. Tellent lädt aktuell erste Kund:innen zu einer geschlossenen Beta-Phase ein. Im Anschluss wird diese auf einen größeren Nutzerkreis ausgeweitet.
Mit der Einführung entwickelt sich der HR-Tech Experte Tellent strategisch vom Anbieter für HR-Workflows zu einem System, das Orientierung und Handlungsempfehlungen gibt, weiter. KI berücksichtigt dabei den Kontext des jeweiligen Bereichs oder Prozesses, in dem sich Nutzer:innen gerade befinden. Auf Anfrage macht die Technologie auf relevante Informationen aufmerksam und unterstützt dabei, daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Entscheidung selbst bleibt dabei jederzeit beim Menschen.
„Wir beschäftigen uns seit mehreren Jahren mit Künstlicher Intelligenz und haben dabei gelernt, was funktioniert und was nötig ist, um die Technologie gezielt weiterzuentwickeln. Dabei ging es uns nicht um die Geschwindigkeit, sondern die Qualität der Entscheidungen, die KI unterstützen kann“, sagt Moritz Kothe, CEO von Tellent. „Künstliche Intelligenz war schon immer Teil unserer Plattform. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt vom Assistenten zum Agenten. Er unterstützt die Menschen, die Entscheidungen treffen, nimmt ihnen diese aber nicht ab.“
„Den Agenten mit aktuellen Produktdaten in Echtzeit zu verknüpfen war für uns nicht nur eine Frage einzelner Fähigkeiten, sondern eine grundlegende Architekturentscheidung“, sagt Helder Martins, Chief Product & Technology Officer bei Tellent. „Wir haben dafür gezielt auf unserer internen technischen Architektur (MCP) aufgebaut. So können wir genau festlegen, auf welche Informationen die Fähigkeiten der Agenten zugreifen und welche Aktionen sie ausführen dürfen. Empfehlungen bleiben dadurch transparent und die Entscheidungshoheit jederzeit beim Menschen. Diese Grenze haben wir bewusst so gezogen und sie bleibt auch bestehen, wenn wir den Agenten künftig um weitere Fähigkeiten erweitern.“
Der Druck auf HR-Verantwortliche, KI im Unternehmen einzusetzen, wächst: 80 Prozent der HR-Fachkräfte nutzen KI bereits selbst, doch nur 31 Prozent haben entsprechende Anwendungen offiziell in ihren Unternehmen implementiert (HR.com’s “State of Today's HR Technology and Integrations 2025”). Damit entsteht eine Governance-Lücke, die angesichts regulatorischer Anforderungen zunehmend relevant wird. Der EU AI Act, die EU-Entgelttransparenzrichtlinie sowie DSGVO stellen Organisationen vor eine zentrale Aufgabe: Personalentscheidungen müssen nachvollziehbar, konsistent und begründbar sein.
Gleichzeitig setzt ein Teil der Branche auf einen anderen Ansatz: Um langsame oder uneinheitliche Personalentscheidungen zu vermeiden, soll der Mensch möglichst weit aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden. Tellent vertritt eine andere Position. Wie CEO Moritz Kothe in einem aktuellen Beitrag erläutert, liegt das eigentliche Problem nicht darin, dass Personalentscheidungen zu lange dauern. Problematisch wird es, wenn sie isoliert, auf Basis fragmentierter Daten und ohne Rückkopplung zwischen Entscheidung und Ergebnis getroffen werden.
Genau hier setzt Tellent mit der neuen Lösung an. Ziel ist nicht, Entscheidungen schneller zu treffen, sondern sie auf einer fundierteren Informationsbasis zu ermöglichen.
Bereits die Vorgängerversion des Tellent KI-Agenten, der HR Assistant, beantwortete auf Basis verknüpfter Unternehmensdokumente Fragen und ermöglichte es Mitarbeitenden, personalbezogene Anfragen über ein Ticket-System einzureichen. Mit der neuen Version verbessert Tellent das Kontextverständnis des Agenten. Künftig soll er zunehmend erkennen, in welchem Bereich oder Prozess der Plattform sich Nutzer:innen gerade befinden, und diesen Kontext in seine Antworten und Handlungsempfehlungen einbeziehen.
Erstmals greift der Agent dabei auf aktuelle Produktdaten in Echtzeit zu und nutzt zwei spezialisierte Fähigkeiten:
Beide Fähigkeiten greifen über die interne Integrationsschicht MCP (Model Context Protocol) von Tellent auf aktuelle Datensätze in Echtzeit zu. Für den Agenten ist das neu: Bislang hatte er weder Zugriff auf aktuelle Daten noch konnte er berücksichtigen, was Nutzer:innen gerade innerhalb der Plattform tun. In der aktuellen Version kann der Agent relevante Informationen bereitstellen, auf wichtige Aspekte hinweisen und Empfehlungen aussprechen. Darüber hinaus kann er folgende Aktionen ausführen:
Bevor eine dieser Aktionen ausgeführt wird, ist immer die Zustimmung der Nutzer:innen erforderlich. Der Agent führt keine Aktion automatisch aus.
Der Schwerpunkt der aktuellen Version liegt auf dem Recruiting-Modul Hire. Fähigkeiten für Tellent HR Manage (HRIS-Modul) und Tellent HR Grow (Personalentwicklungs-Modul) sollen in späteren Entwicklungsphasen folgen.
In schlanken, KI-affinen Unternehmen hilft der Agent Personalverantwortlichen, Recruiting-Teams und Gründer:innen, indem er relevante Informationen bereitstellt, bei wiederkehrenden HR-Prozessen unterstützt und Empfehlungen ausspricht, die weiterhin einer menschlichen Prüfung unterliegen. Etablierte HR-Teams können mit dem Agenten den Zeitaufwand für manuelle Aufgaben reduzieren sowie Recruiting- und Analyseprozesse beschleunigen.
„Die Kontrolle bleibt jederzeit bei Nutzer:innen“, ergänzt Moritz Kothe. „Der Agent berücksichtigt den jeweiligen Kontext und kann unterschiedliche Rollen im Unternehmen unterstützen, von HR-Verantwortlichen über Hiring Manager bis hin zur Geschäftsführung. Dabei spart er nicht einfach nur Zeit. Er hilft Menschen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.“
Bei der Entwicklung der KI von Tellent stehen Datenschutz und DSGVO-Konformität im Fokus. Zudem handelt sie in voller Übereinstimmung mit den Verpflichtungen des EU AI Act, sodass Empfehlungen transparent nachvollziehbar sind und die Entscheidungshoheit jederzeit beim Menschen liegt. Weitere Informationen, wie KI bei Tellent eingesetzt wird, finden Sie hier.